
Wir stehen vor der Kirche in Buer-Mitte. Es treffen immer mehr Jugendliche mit ihren Freunden ein. Oh, und dazu gehören natürlich auch unsere Freunde aus dem Recklinghäuser Bezirk. Zusammen wollen wir den Gottesdienst erleben.

Hey, nur weil ich eine Kamera trage, müsst ihr mir doch nicht alle den Rücken zudrehen! Sogar mein eigener Jugendleiter...

Eigentlich ist doch so schönes Wetter, da wollen wir doch noch ein wenig die Sonne genießen...

Was sie gerade denkt? ?Ein Fotoapparat! Wo kann ich mich verstecken? Ach, zu spät!?

Der Altar ist heute mit zartem Rosa geschmückt. Als Grundlage für den Gottesdienst diente ein Wort aus dem ersten Brief des Johannes, Kapitel 2, Vers 15.

?Hallo Urs!? ? Hallo! ? ?Alles klar??

Das ist der Beweis! Wieder haben sich ältere Geschwister eingeschlichen! Getarnt als Jugendleiterfrau, Sanitäterin und Vizejugendchordirigent und ?jugendleiter.

Auch Jugend-Online ist inkognito vor Ort ;-)

?Oh!? *überraschtguck* Dich hab ich ja schon länger nicht gesehen!

Darf ich dich fotografieren? Gibt bestimmt ein gutes Foto. ?Ja, wirklich? Dann mach!?

So langsam strömen dann doch alle Jugendliche ein ?

Auch die Empore wird immer voller. Gut, man hat von hier aus ja auch den Überblick.

Ja, die Jugendlichen aus dem Nachbarbezirk trifft man nicht so häufig. Da hat man sich so einiges zu erzählen ?
(Ich sag doch, von der Empore hat man den Überblick.)

Aber auch vorne sitzt man ganz gut. Tja, das sind die Vorteile des Basssängers ? Oder sollte man von den Nachteilen sprechen?

Also, die Kirche ist schon gut gefüllt. Zumindest auf der Chorseite. Aber vorne sind noch ein paar Plätze frei. Los, traut euch ;-)

Nun ja, auch wenn man quer herüberschaut, sieht es auch recht voll aus. Es waren nur in den ersten Reihen noch die Gelegenheit gegeben, sich auszubreiten ?

Bischof Hans-Joachim Schwerdtfeger sagte, dass jeder Gottes Kind werden könnte, er will allen Menschen helfen. Jedoch liegt es in der Hand eines jeden selbst, denn Gott hat den Menschen den freien Willen gegeben. Darum gibt es Kriege und Ungerechtigkeiten, aber wir wollen auch an das Morgen, an die Zukunft denken. ?Lasst uns heute fröhlich sein, denn morgen sind wir tot!?, das ist bestimmt nicht der richtige Maßstab, wenn wir an das ewige Leben der Seele denken.

Na, das Singen macht anscheinend viel Spaß *g*

Bezirksevangelist Hans-Günter Zawada griff auf die Geometrie zurück. Er erzählte von dem Urmeter als Urmaß für die Länge, welches in Paris aufbewahrt wurde. Dieses Urmaß legte den Maßstab fest. Uns soll doch bewusst sein, woher unser Urmaß kommt: von Gott. Wir müssen uns entscheiden, es anzuwenden.

Bezirksevangelist Rolf Oster erinnerte an zwei Liebende Sie bemühen sich, dem anderen zugefallen, damit die Liebe besteht. So soll auch das Verhältnis zu Gott sein. Wie verbringst du deine Zeit? Wo bringst du dich ein? Was begeistert dich?

Es ist nicht schwer zu erraten, was er denkt: ?War ein schöner Gottesdienst, aber jetzt hab ich Hunger!?

Man beachte (neben den schönen Schwestern) besonders das grüne Licht in den Fenstern ?

Ah, ein hübscher Bruder ist auch dabei, der braucht sich gar nicht hinter den schönen Schwestern zu verstecken! Aber wie ich aus sicherer Quelle weiß, ist er schon fest vergeben, und das glücklich!

Alles strömt nach draußen, in der Hoffung auf gute Luft. Und die muss ja erst mal angezündet werden, auf der anderen Straßenseite.

Das spricht ja für sich ?

Soll man ihn bedauern oder beglückwünschen, so mitgerissen zu werden? Nach seinem Gesicht zu beurteilen, wohl letzteres.

Und noch ein schönes Paar! Aber wie man im Hintergrund sieht, so langsam gehen alle nach Haus. So endete ein schöner Morgen für die meisten Jugendlichen. (Ich gehe einfach mal davon aus. Vielleicht nicht alle, aber die meisten.) Was kann man sagen? Wir sind gerne mit unseren Freunden zusammen!