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 Erster Jugendentschlafenen-GD [Erstellt am 06.11.2006]  « Berichte


Stille...

Für einen kurzen Augenblick ist absolute Ruhe in der Kirche Gelsenkirchen-Mitte. Die Jugend begleitet schweigend einen Bericht von Apostel Christian Schwerdtfeger aus dem Kosovo. Zu Beginn des Balkan-Konflikts wurden in einem Dorf, das der Apostel später einmal besuchte, 13 Menschen umgebracht. Darunter auch ein kleiner Junge, dem alles Flehen um Gnade nicht half...



Jugendentschlafenen GD
Die Gestaltung des Altars mit Lichtern und der Aufschrift: "Vater, ich weiß, dass ?" und dazu passend auch am Treppenaufgang eine Collage mit dem Hirten und den 99 Schafen, bereitete die Teilnehmer schon früh auf den Gottesdienst vor. In Anlehnung auf diese Darstellungen rief Apostel Schwerdtfeger auf, nicht nur zu 99 Prozent an einer Sache zu hängen, sondern auch das letzte Prozent zu finden und einzusetzen.

Ein Streichquartett untermalte den Gottesdienst musikalisch. Das eindringlichste Stück spielten die Jugendlichen jedoch während der Feier des Heiligen Abendmahls, bevor die Gemeinde zum Altar trat: "Näher, mein Gott, zu dir" (GB366a).

Apostel Christian Schwerdtfeger und die mitdienenden Brüder äußerten in ihren Predigten einige Gedanken zum Textwort (Jeremia 29, Verse 13 und 14): Ihr werdet mich suchen und finden; denn wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch finden lassen, spricht der HERR". So stellte der Apostel die Frage: ?Wie können wir helfen? Bringt das Beten etwas??. Dann erinnerte er an die Befreiung des Petrus aus dem Gefängnis.
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Weitere Gedanken der Brüder: "Wir müssen suchen, dann findet der Herr uns. Aber das Wollen der einzelnen Seele gehört auch dazu." Und: "Gerade bei Kriegen und anderen Gewalttaten muss zum Vergeben der Hass überwunden werden. Und das ist oftmals sehr schwierig."

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Im Gebet für die Entschlafenen gedachte der Apostel insbesondere der Jugendlichen, die Abstand von der Kirche genommen hatten und so in die Ewigkeit gezogen sind. Die verschiedenen Chorstücke und besonders "Komm zu dem Lebensquell" (MCM 33) des Männerquartetts und das Abschlussliedes "Halleluja" (MC 261) sorgten für eine ganze besondere "Gänsehaut-Atmosphäre".

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Text: Urs S.-R., Bilder: Dietmar H.


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